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T(h)or a Ka So

Tora - ist der erste und wichtigste Hauptteil der hebräischen Bibel, die richtige Schreibweise lautet "Thora".

Es sind die 5 Bücher Mose und die Hauptquelle jüdischen Rechts, Ethik und Wegweiser für Denken und Lebenwandel, sowie für Beziehungen zwischen Mensch und Gott, Mensch und Mensch.

T(h)ora heisst soviel wie Lehre, Unterweisung, Anweisung, Gesetz, Unterricht.

 

KA - ein Teil der Seelenvorstellung im Alten Ägypten, sowie ein ägyptischer König

KA - ist weiters eine indische Gottheit

SO - ist eine südostasiatische Sprache, eine Abkürzung für Aheu = Sprache die in süoAsien gesprochen wird.

22.11.2008 / 24.11.2008

 

 

 

Frühling 2008

Danke, liebster Max, dass DU mir dieses schöne Gebet mitgebracht hast.

 

GEBET

Schenk uns Regen, wenn wir Sonnenschein erwarten;

gib uns Musik, wenn wir mit Sorgen rechnen;

schenk uns Tränen, wenn wir frühstücken wollen;

schenk uns Träume, wenn wir auf einen Sturm gefasst sind;

schick uns einen Straßenköter vorbei, wenn wir auf Glückwünsche hoffen.

Lieber Gott, spiel mit uns,

dreh uns auf die Seite und stell uns völlig auf den Kopf!

(Verfasser unbekannt)

 

 

WAS ES IST

Es ist Unsinn

sagt die Vernunft

Es ist was es ist

sagt die Liebe

 

Es ist Unglück

sagt die Berechnung

Es ist nichts als Schmerz

sagt die Angst

Es ist aussichtslos

sagt die Einsicht

Es ist was es ist

sagt die Liebe

 

Es ist lächerlich

sagt der Stolz

Es ist leichtsinnig

sagt die Vorsicht

Es ist unmöglich

sagt die Erfahrung

ES IST WAS ES IST

SAGT DIE LIEBE

(Erich Fried)

 

 

 

 

 

Newsletter Dezember 2006 und Jänner 2007

Wir hatten in unseren Heilkreisen Sabine und Alexandra Schneider zu Besuch. Aus diesem Anlass stellen sie sich und ihre Arbeit vor:

Sabine Schneider

Osteopathin, Dipl. Physiotherapeutin

Döllacher Str. 1

8940 Liezen

Tel.: 0699/10124771

www.osteopraxis.at

 

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsform, die zur Diagnose und Therapie spezielle osteopathische Techniken anwendet, die mit den Händen ausgeführt werden. Dafür sind genaue Kenntnisse in Anatomie (Aufbau) und Physiologie (Funktionieren) des Körpers Voraussetzung. Ziel ist es, Blockaden zu lösen und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu ermöglichen und zu aktivieren. Dazu bedarf es eines ungehinderten Fließens der Körperflüssigkeiten, um Zellstoffwechsel und Informationsweiterleitung zu gewährleisten. Der Osteopath arbeitet dazu auf verschiedenen Ebenen:

Strukturell: Gelenke, Knochen, Muskel, Fazien

Cranio-sacral: Schädelknochen, Rückenmarksflüssigkeit, Kreuz- und Steißbein, Membranen

Viszeral: Organumgebung, um das Funktionieren der Organe zu optimieren

Indikationsbeispiele:

- Wirbelsäulen- und Gelenksbeschwerden

- Kopfschmerz, Migräne

- Allergien

- Verdauungsbeschwerden

- Störungen im Bereich Hals - Nase - Ohren

- Atemnot

- Legasthenie, Konzentrationsstörungen, Entwicklungsverzögerungen uvm.....

Die Begleitung von Frauen während der Schwangerschaft ist ein wichtiger Aufgabenbereich in meiner Praxis.

Der Körper muss sich in dieser Zeit dem enormen Wachstum des Kindes anpassen und alle Funktionen aufrechterhalten. Dabei kann die Osteopathie die Frau auf sanfte Weise unterstützen, und Beschwerden wie Atemnot, Kreuzschmerz, Blasenprobleme, Ödeme,.... vorbeugen.

 

Behandlung von Säuglingen:

Für das Neugeborene stellt die Geburt eine extreme Belastung dar. Der Körper des Kindes ist dabei hohen Kräften ausgesetzt. So werden beim Passieren des Geburtskanales die Schädelknochen ineinander verschoben. Kehren sie nach der GEburt nicht in die ursprüngliche Lage zurück, kann das Irritation der Blut- und Nervenbahnen zur Folge haben. Beim Austreten der Schultern kommt es zu starker Drehung oder Neigung im Schulter- Halsbereich, was wiederum zu Auswirkungen auf Halswirbel, Musekl oder Faszien führen kann.

 

Wann soll ich mich mit meinem Kind (oder Säugling) an den Osteopathen wenden:

- Schrei- und Spuckkinder

- Saug- und Schluckstörungen

- Entwicklungsverzögerungen von Bewegung oder Sprache

- Schlafprobleme

- Asymmetrie von Gesicht oder Körper

- Verdauungsstörungen u.v.m......

 

Mag. Alexandra Schneider

Shiatsu-Praktikerin

Do-In Übungsleiterin

Praxis für Shiatsu

Döllacher Str. 1

8940 Liezen

Tel.: 0699/11724610

 

Zu meiner Person - mein Werdegang:

Shiatsu-Ausbildung an der ISSÖ Graz, Diplom des Österreichischen Dachverbandes für Shiatsu, Do-In Übungsleiterin (=energetische Körperübungen), Weiterbildung in Fußreflexzonenmassage, Ausbildung zur Sozialmanagerin, Studium Sozialpädagogik an der Karl-Franzens-Universität Graz.

 

Was ist Shiatsu?

Shiatsu ist eine Jahrtausende alte ganzheitliche Heilkunst, basierend auf dem Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin und moderner asiatischer und westlicher Techniken. Ziel einer Shiatsu-Behandlung ist es die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und einen freien Energiefluss im Körper zu ermöglichen.

 

Shiatsu basiert auf der Annahme, dass unsere Lebensenergie ständig in Bewegung ist und entlang bestimmter Bahnen, so genannter Meridiane, durch unsren Körper, in jede Körperzelle und in alle Organe fließt. Viele dieser Bahnen stehen in Verbindung zu den Fuktionen der inneren Organe. Aufgrund von Störungen - durch äußere und innere Einflüsse - kann es zu einem Stau bzw. einem Energieüberschuss in einer dieser Energiebahnen kommen, der letztendlich zu Beschwerden führen kann. Mit Shiatsu-Behandlungen bringen wir die Energie wieder in Bewegung und lösen Unausgeglichenheiten auf.

 

Wie wirkt Shiatsu?

Shiatsu wirkt besonders prophylaktisch und gleicht energetische Disharmonien aus bevor sich Erkrankungen zeigen. Ausgangspunkt ist immer das Bewusstsein der Einheit von Körper, Geist und Seele.

Berfuflicher oder sozialer Stress, sowie daraus entstandene Verspannungen und Befindlichkeitsstörungen wie Erschöpfung, Burn-out, werden positiv beeinflusst. Aufgrund der harmonisierenden Arbeitsmethode stärkt Shiatsu das vegetative Nervensystem, wodurch z.B. Atmung, Verdauung, SChlaf, Blutkreislauf, Menstruation, Bewegungsapparat unterstützt werden.

 

Shiatsu kann hilfreich sein: zur SChwangerschaftsbegleitung, Geburtsvorbereitung, Menopause, bei geriatrischen Beschwerden, bei Lern- und Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Migräne, Verspannungen, SChlafstörungen, Verdauungsproblemen und vielem mehr.

 

Shiatsu ist für alle Altersgruppen geeignet, da die Methode an die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der KlientInnen angepasst wird.

Shiatsu ist eine alternative, komplementäre Form der Behandlung. Eine Shiatsu-Behandlung ist kein ERsatz für eine medizinische oder psychiatrische Behandlung!

 

Newsletter November 2006

Traumseminar

mit Heliamus Raimund Stellmach

 

(www.pandeus.de)

Die Bedeutung und Deutung von Symbolen im Traum oder

"Vom Träumen zum Wach werden...."

 

Ich kam nicht annähernd hin mit meinen Vorstellungen, was mich bei diesem Seminar erwarten würde.

Meine Tochter, Vanessa, meine Kollegin Elke und ich machten uns am Freitag früh auf zum Grundlsee. Voll Spannung und Erwartung - wir wurden nicht enttäuscht.

Die Vorstellungsrunde, 12 Frauen, war schon der Einstieg in Raimunds Vortrag, es dauerte den ganzen Vormittag, jede von uns hatte bereits über einen Traum zu berichten - und schon waren wir mitten drin.

Träume, Visionen, Phantasien, Einbildungen, Meditationen, Wahrnehmung , träumen, erleben, erahnen - alles ist eins.

Wahrnehmung - Wahrheit - Wirklichkeit:

Die Wahrnehmung ist das was ich sehen, greifen, hören, fühlen, spüren, schmecken kann. Das was ich wahrnehme nehme ich als wahr an, es ist das was ich sehe. Wir haben so vieles angenommen, dass wir nichts mehr sehen können. Wahrheit existiert nur im Herzen und nur über Gott, die göttliche Instanz in mir, nur dann nähere ich mich der Wahrheit und der Wirklichkeit.

Visionen zeigen die wirkliche Möglichkeit - Wirklichkeit = Gottes Wille

Phantasien werden Meditation = bewusste Traumarbeit. Das Begreifen damit zu arbeiten ist bewusstes Träumen.

Einbildung darf ich ebenso ernst nehmen wie Visionen und Phantasien, alles was ich mir einbilde ist auch da, ich zweifle nicht daran.

Projektionen - sind Schreckensvisionen, sie stimmen nie. Es handelt sich dabei um eine nicht gelöste Vergangenheit in der Zukunft - Schreckensvisionen sind niemals wahr. "Je mehr Angst - desto mehr Drama"

Träume, Symbole, Ereignisse richtig verstehen lernen, die Hinweise des Lebens verstehen, meine Einstellung,mein Verhalten sowie manchmal sogar mein ganzes Leben verändern - welch eine spannende Sache das ist.

Warum träumen wir überhaupt:

Um das Vergangene zu bearbeiten, um uns zu begreifen, zu erkennen.

Wo sind unsere Potentiale, die wir nicht leben.

 

Die Symbolik im Traum zu erkennen und zu deuten "bedeutet" Schulung der eigenen Intuition, das eigene Denken lernen.

Die Vielfalt der Symbole zeigt wie ich denke, und was es für einen Sinn hat.

 

Wahrträume sind die Suche nach dem Göttlichen. Ein Wahrtraum ist z.B. ein Traum der sich in der Wirklichkeit erfüllt.

Albträume haben immer einen Sinn, wir schleppen Angst mit uns herum. Alle Ängste dürfen zurückgegeben werden, sie gehören uns nicht. Es ist nicht unsere Angst. Wir können in die Angst hineingehen, weil wir es nicht sind.

Eine wunderschöne Arbeit zum Auflösen der Angst ist die energetische Trennung.

 

Einige Symboldeutungen:

Nacktträume - ich finde meinen Ursprung, ich präsentiere mich so wie ich bin.

Fliegen - im Geist frei sein wollen.

Reise - die Grundstruktur verändert sich.

Zu spät kommen - bedeutet Zeitdruck im Traum wie in der Wirklchkeit.

Meer - die Fülle des Fühlens

Aufwachen im Traum - ich wache wirklich auf, die Seele rüttelt mich, immer dann, wenn es wichtig ist für mich, wache ich auf, ich sollte mich dann damit auseinandersetzen!

Weinen - im Traum - Emotionen loslassen - lösen.

Verfolgungsträume zeigen ein schlechtes Gewissen.

Spinnen - bezieht sich auf das Krabbelalter in meinem Babysein. Es ist die Angst der Mutter, darum habe ich Angst vor Spinnen. Die Angst der Mutter vor positiven Fähigkeiten. Tiere im Traum sind immer Projektion.

Klo - eine tiefe körperliche Empfindung, Tümpel, Verbindung mit Wasser und Erde ist Schlamm. In das Empfinden der Erde eintauchen können. Ich will unangenehme Empfindungen loswerden - raus - weg!

Kot - loslassen, alles was ich verstecke. Größter Nährboden, Zeichen für Kreativität, etwas neues zu erschaffen. Das erste, was vom Menschen erschaffen wurde ist der Kot. Im Nährboden wächst etwas Neues. Ideen gehen raus, damit sie verwirklicht werden.

Träume von alten Sachen, Dingen - Prägungen, die übernommen wurden. Sind schon sehr alt.

Tod eines Menschen - Loslassprozess, ein Zeichen der Loslösung, die innere Verantwortung geht weg. Die Angst geht weg. Die Eigenständigkeit des anderen bleibt, die Individualität darf bleiben. Sind niemals Wahrträume. Es ist die Angst des Träumers, nicht die Angst um den Menschen der gestorben ist.

Selbst sterben - große Erneuerung, ich gebe auf, lasse los, ab jetzt zählt Gottes Wille.

Jedes Symbol ist mit einem Gefühl verbunden - dieses Gefühl ist zu integrieren, ich kann damit verschmelzen, zusammen mit meinem Schutzengel und bekomme dann die Botschaft daraus für mein Leben.

Das Symbol ist nur die Wahrnehmung, ich nehme etwas als wahr an. Wahr ist aber nichts was ich sehe, die Wahrheit existiert nur im Herzen und nur über Gott, die göttliche Instanz in mir. Wenn ich dieses Bewusstsein erlange nähere ich mich der Wahrheit und der Wirklichkeit.

Der Traum zeigt die Verbindung zum Alltag, ich träume nur von Dingen, die mich betreffen. Es geht um mich, auch wenn andere vorkommen, nur in einem anderen Zustand.

Traumdeutung:

1.) Handlung - es tut sich was, es geht um komplexe Zusammenhänge, zeigen all das, was in mir ist, auch Wiederholungen einer Situation.

2.) Empfindungen - hängen davon ab, wie es mir gerade geht. Spielen nur im Traum eine Rolle.

3.) Interpretation - Bewertung hat man gelernt = subjektiv. Die Wahrheit fühle ich im Herzen.

4.) Die persönliche Botschaft - ist das Wichtigste.

5.) Symbolik = ist die göttliche Botschaft, immer wieder tiefer gehen, es reift und es kommt ein Gefühl der Ganzheit.

Die Symbolik zu deuten und das Gefühl dabei herauszubekommen, damit zu verschmelzen, zu integrieren, anzuschauen, um dann die Botschaft, die ganz persönliche Botschaft "für mein Leben " zu bekommen, das ist eine sehr spannende Arbeit.

Dieses Seminar hat mir viel gezeigt und ich bin unendlich dankbar, einen so wunderbaren Mann wie Rainmund kennen zu dürfen.

Ich arbeite seither sehr viel mit den gelernten Methoden und habe wunderbare "Aha" Erlebnisse mit meinen Klienten, die Botschaften kommen immer.

Auch bei mir selbst gehen diese Botschaften meiner eigenen Traumwelt nicht spurlos vorüber. Ich wachse und "BIN".

Ob Traum, Vision, Phantasie, Einbildung, Meditation oder Wahrnehmungen im täglich Leben, es ist immer für mich selbst bestimmt und nur ich kann etwas ändern, ich kann die Botschaften für mein Leben annehmen und damit leben. Dieses Bewusstsein schafft mich selbst.

Mein Selbstbewusstsein.

 

 

 

 

Newsletter September 2006

Guardian – die unglaubliche Geschichte

Verf.Andrea Polzer

Der Kopf war viel zu schwer, die Gedanken wirr, wie Blitze kamen die Bilder und Filme, wenn Guardian nur in der Nähe eines Menschen war. In letzter Zeit kamen die Bilder auch schon beim Vorbeigehen.

Guardian fühlte sich alleine, allein in seinen, wie er glaubte wirren Gedankengängen und Zuständen. Er konnte es nicht fassen, was los war. Würde er schön langsam verrückt werden? Sah man es ihm bereits an?

Er war beliebt, daran lag es nicht, nein. Auch die Beliebtheit wurde ihm zuviel, den alle wollten ihn, ihn als Therapeuten, ihn als Zuhörer, ihn aussaugen – so kam er sich vor. Belastet, schwer und einsam. Wem sollte er so etwas erzählen –wem? Was passierte mit ihm?

 

Dazu kamen noch die unsäglichen Schmerzen im Rücken. Vieles wusste er, er musste sich schützen in seiner Arbeit als Masseur, ja davon hatte er gehört. Man nimmt Sachen von den Leuten auf, trägt, gibt, nimmt – nur er behielt vieles was nicht ihm gehörte. Vieles hatte er gelesen, von Esoterik, Spiritualität, Astralreisen, Engel, immer die Zweifel, das gibt’s doch gar nicht. Aber er doch nicht, er war doch ein ganz normaler Mensch. Verheiratet, 2 Kinder, glücklich – bis jetzt. Auch da lief nichts mehr wie sonst, wie vor einem Jahr. Guardian fühlte, dass alles den Bach hinunterlief, was im lieb und heilig war, bis jetzt.

 

Guardian fühlte bereits eine Veränderung als er die Praxis betrat. Der Grad der Verwirrtheit nahm unerträgliche Formen an. Plötzlich stand eine Frau vor ihm, die ihn bat hereinzukommen. Was sprach die da, er wollte doch zu einer Ärztin, zu der Frau, die ihm vor einer Woche erklärt hatte, er sei nicht verrückt. Er sollte zu einer weiteren Therapeutin gehen, die mit Engel redete. Und das war sie nun,wie sah sie ihn an, was passiert denn jetzt mit ihm? Diese Frau sprach von Sachen, die sie ganz normal fand, die er normal zu finden hätte. Die Berührungen, der spürbare Energiefluss, und wieder kamen die Blitze, die Schwingungen, nur diesmal zwischen dieser Person und Guardian. Er bekam gar nicht richtig mit, was in dieser Therapiestunde, zu der er sich freiwillig angemeldet hatte, alles losging. Einzig und allein die Augen von Jana blieben als Erinnerung, als Wohltat, als Verwirrung.

 

Vieles geschah in den nächsten Wochen, er kam immer wieder zu Behandlungen, auch die Ärztin weckte unfassbares in ihm. Was geschah mit ihm, hatte er das notwendig. Zwei Frauen, zwei Therapeutinnen, die ihn – Guardian – immer tiefer zu sich brachten, er musste sich plötzlich mit so vielem, was rund um ihn, rund um seine Familie, seinem Freundes- und Arbeitskreis geschah und geschehen ist, auseinandersetzen. Am meisten mit sich selbst. Das war ja die Höhe. Er suchte Hilfe und dann das, es wurde alles viel schlimmer.

 

Aber es begann sich zu lösen, der Knoten der Verwirrtheit, es begann eine wundersame Entwicklung.

 

Die Gespräche mit der Ärztin liefen plötzlich rund, weil sich im Privaten vieles zu lösen begann.

Die Sitzungen mit der Engelsfrau, Jana, die mit den Augen, die waren ihm immer noch nicht ganz geheuer, aber es zog ihn förmlich dorthin. Wieso nur? Vieles, was in diesen Stunden besprochen wurde, wurde klarer, er fühlte sich plötzlich nicht mehr so alleine mit seinen wirren Gedanken, konnte einordnen und reden. Endlich reden darüber, was ihm, Guardian, während seiner Therapien so passierte.

 

Guardian, Masseur in einem Institut, beliebt, da die Patienten nach den Behandlungen durch ihn glücklich und schmerzfrei weggingen. Alle wollten zu ihm. Wenn nur die Bilder nicht wären. Aber vielleicht sollten sie sein. Jana sagte es immer er solle es als Gabe betrachten, hellsichtig zu sein und solle es einbauen lernen in seinen Therapieplan. Er konnte schon besser damit umgehen. Konnte die Bilder zur Krankheit seiner Patienten einbringen und in seinen Therapien mit den Menschen nützen.

Auch der Schutz, den Jana ihm gezeigt hatte, funktionierte besser. Bis jetzt hatte er nur seinen Körper unter Schutz gestellt, die Hände nicht, mit denen musste er doch arbeiten. Seit seine Hände mit im Schutz waren, ging es besser. Die Menschen saugten nicht mehr alles aus ihm heraus.

Doch die Zweifel blieben immer noch. Und er redete darüber, wie gut es doch tat, mit jemanden über Zweifel, unerklärliche Dinge, Engel und Energiearbeit reden zu können. Er kam sich schon gar nicht mehr so verrückt vor.

Gerade als er glaubte, ganz gut mit all diesen unglaublichen Dingen umgehen zu können, gerade als die Schmerzen im Rücken für einen längeren Zeitraum wegblieben, gerade als in seiner Familie Ruhe einzukehren schien passierte es.

Alles kam zurück, die Verwirrtheit, die Schwere, die Schmerzen, die Zweifel, alles. Er rief Jana an, sie konnte ihm kurzfristig helfen, konnte zuhören, konnte beruhigen. Gott sei Dank hatte er in zwei Tagen wieder einen Behandlungstermin.

Wie erstaunt war er, und auch erleichtert, als nach dem Gespräch mit der Ärztin im anderen Behandlungsraum, in dem von Jana, auch eine zweite Frau auf ihn wartete. Kirsten stellte sich als Klangschalentherapeutin vor.

Die beiden hatten vor, ihn gemeinsam zu therapieren. Guardian war alles recht, wenn nur der Druck im Kopf und die Verwirrtheit nachließen.

Die Entspannung der Klänge tat ihm spürbar gut. Es geschah viel in seinem Körper, in seinem Kopf. Jedoch war alles weit, weit weg. Es tat so gut, sich fallen zu lassen, am liebsten wäre er dort geblieben, wo er gerade war. In einer Welt, in der alles leicht und schwerelos war. Nur Klänge –und plötzlich eine laute Stimme, die ihn zurückrief. „Ich will nicht – ich bleibe dort“.

Es dauerte unendlich lange, bis Guardian wieder in die Wirklichkeit, ins Irdischen zurückfand. Die Stimmen wurden immer lauter: „Du bist im Hier und Jetzt, du willst zurückkommen“ „Nein, ich will es nicht, lasst mich in Ruhe, es ist so ruhig und schön dort“ „Mach die Augen auf, sei wieder auf der Erde – JETZT !!!“

Es half alles nichts, er musste zurück, so schwer es ihm auch fiel.

Kalte Schauer liefen ihm über den Rücken, die Füße waren schwer wie Blei. Er sank in den Sessel, und immer wieder mussten Kirsten und Jana ihn erinnern, hier zu sein. Zurück zu kommen. Ja, ja, er war ja da. Dieses geerdete Gefühl kannte Guardian nicht, oder kannte es nicht mehr. Er ließ sich erklären, dass er den Boden unter den Füßen vollkommen verloren hatte. Völlig aufgelöst in der geistigen Welt geschwebt war und nun wieder Boden unter den Füßen hatte. Ja, jetzt fühlte er es auch. Der Kopf war leicht, die Schwere, der Druck waren weg. Auch die Gedanken schienen sich beruhigt zuhaben. Mein Gott, wie gut das tat. Er sah zwei Frauen, war unendlich dankbar zu leben und fuhr, mit einer nicht mehr gekannten Schwere in den Beinen, nach Hause.

Was sagten die zwei, es würde sich vieles dadurch ändern, daheim, in der Arbeit, ja es war so. Zwei Tage lang. Dann kam das Wochenende, wie brauchte er nach einer solch aufregenden Woche die Erholung daheim. Mit den Kindern, Michael gerade mal 4 und Leonie, ein Jahr jung.

Die Kinder, sein ein und alles, wie ein Hammerschlag traf es ihn, als die Schwere, die Verwirrtheit, die Schmerzen, alles, alles, was er geglaubt hatte, dass es nun weg sei, wieder zurückkamen. Seine Frau, Melanie, es ging ihr sehr schlecht, bis er mitbekam, dass sie an seine Reserven ging, war es bereits zu spät. Ihr ging es besser, er fühlte sich nur als menschliche Hülle. Ohne Inhalt. So hatte er sich noch nie gefühlt. Melanie tat ihm leid, sie verstand ihn nicht, er konnte über solche Dinge mit ihr nicht reden. Im Gegenteil, sie saugte ihn aus und Guardian hatte nicht die Macht sich dagegen zu wehren, oder ihr zu helfen.

Auch mit den Kindern ging nichts mehr. Michael fürchtete seinen Vater, der so leer war und so komisch. Leonie ließ sich nicht einmal tragen von ihm, sie weinte in seiner Nähe, Guardian, dem liebenden Vater. Er war verzweifelt, und leer.

Als letzten Ausweg sah er Jana, der Hilferuf, den er aussandte war das letzte, was er, der Mensch Guardian, von sich gab.

Jana spürte diesen Hilferuf, und setzte für den übernächsten Tag eine weitere Behandlung mit Kirsten an.

Jana bereitete sich darauf vor, doch was war da los. Hatte sie sich in den Patienten Guardian verliebt, es blieb ihr die Luft weg, ein Gefühl wie Schmetterlinge im Bauch. Und wenn sie ganz ehrlich zu sich selbst war, seit der letzten Behandlung sah sie Guardian als Mann. Er hatte ein Gefühl in ihr geweckt, dass zu beschreiben sie nicht fähig war. Und doch war es anders als ein Verliebtsein. Zwei Tage mit äußerst unguten, und doch guten Gefühlen gingen an Jana vorüber. Sie ignorierte dieses komische Gefühl, und es kam als Schwere, als Verwirrtheit, als Druck im Kopf, wie ein Blitz in ihr Leben. Funktionierte der Schutz nicht mehr? Sie hatte ein eigenartiges Gefühl, als die Therapiestunde mit Guardian immer näher rückte.

Sie bat Kirsten wieder, dabei zu sein. Kirsten sah was los war und erteilte Jana die Anweisung, während der Behandlung mit Guardian sich so lange herauszuhalten, wie es nötig war. Sie, Jana würde spüren, wann sie wieder eingreifen durfte. Sie sollte alles kommen lassen, wie es kam. Vertrauen haben. Und so war es auch.

Als Guardian, ganz verzweifelt, voller Schmerzen, und schwer in den Beinen vor den beiden Therapeutinnen saß, sah Kirsten plötzlich eine massive Besetzung bei Guardian. Irgendjemand oder irgendwas war in seinem Körper, hielt ihn besetzt. Hemmte ihn, hämisch und heimtückisch, und es sprang hin und her, einmal zu Jana dann wieder zu Guardian.

Es ging Schlag auf Schlag, die Klangschalen zeigten keine Wirkung, es entstand fast keine Schwingung, kein Ton konnte ihnen entlockt werden. Ganz egal wo sie standen und berührt wurden. Dann setzte Kirsten den Windgong ein, sie jagte diesen unglaublich lauten Ton durch den Körper von Guardian. Jana schlug die schamanische Trommel, immer lauter und lauter. Es kam Bewegung, es kam Leben in den Raum, in die ganze Praxis. Irgendetwas, irgendjemand flüchtete – weg von Guardian, weg von Jana, es kam wieder, es ging weg, raus aus dem Fenster, mit Schlägen auf der Trommel, mit Klängen auf dem Windgong, ein Spektakel…….

Bis sich alles zu beruhigen begann, die Klangschalen ruhig zu schwingen anfingen und wieder wunderbare Töne hergaben, die beruhigten und ausglichen.

Guardian kam diesmal ganz leicht wieder zurück in die Jetztwelt. Und wie sich das anfühlte. Guardian spürte sich, sich selbst, seinen Körper, sein Gesicht, seine Augen sahen, klar und scharf, sein Kopf war leicht, die Erde unter seinen Füßen fühlte sich ganz normal an. Da gehörte er hin. Auch die Schmerzen, die in den letzten Tagen fast unerträglich waren – wie weggeblasen, der Windgong hatte sie weggefegt.

Jana und Kirsten waren erleichtert, einen Menschen zu sehen, den Mensch Guardian. Es hatte geklappt, die Besetzung war weg. Guardian war seit langem wieder der, der er wirklich war. Und auch Jana fühlte die Erleichterung. Dieses Etwas aus der Anderswelt, eine dunkle Macht, hatte auch sie ganz schön mitgenommen. Ein Gefühl des Verrücktwerdens war zu spüren gewesen in den letzten Tagen. Und das Gefühl zu Guardian hatte sich auch gewandelt. Sie konnte jetzt wieder den Patienten Guardian fühlen. Was blieb war Respekt und Dankbarkeit, so jemanden kennen gelernt zu haben, der seine besondere Gabe jetzt wirklich annehmen konnte und damit umgehen lernte. Jetzt war es gewiss, jetzt konnte Guardian arbeiten mit dem richtigen Schutz für sich, mit den Bildern und Filmen, die er beim Arbeiten am Menschen bekam und er würde das in seine Arbeit einbauen können. Eine Gabe für einen Therapeuten, die nicht alltäglich war, die seinen Patienten dazu verhalf, schneller gesund zu werden. Jana und Kirsten wussten wovon sie sprachen. Sie arbeiteten schon lange so und ähnlich.

 

Und plötzlich wusste Guardian auch, dass er seine Frau sehr liebte, seine Kinder einen Vater brauchten, der daheim Vater war, Guardian als Vater und Mensch. Jetzt wusste er, wie er Arbeit, Hellsichtigkeit und Leben trennen konnte. Endlich.

 

Auch Guardian spürte Dankbarkeit und Respekt zu Jana und Kirsten. Drei Menschen, die jeder für sich besondere Gaben besaßen, anderen zu helfen. Mit verschiedenen Therapiemethoden arbeiten und volles Vertrauen in die geistige Welt zu haben, Vertrauen zu sich selbst spüren. Das war ein Schritt in die nächste Dimension, für alle drei. Jetzt begannen sich neue Türen zu öffnen, jetzt begann eine wunderbare Zeit, eine Zeit der Zusammenarbeit, eine Zeit der Medialität in ihrer schönsten Form. Guardian umarmte beide Frauen in einem Gefühl der Zusammengehörigkeit, gemeinsam und doch jeder für sich. Dem Himmel sei Dank.

 

Jana und Kirsten konnten dieses Wunder, dieses Geschehen kaum fassen. Es war auch kaum in Worte zu kleiden, was in der letzten Stunde passiert war. Was in den letzten Tagen und Wochen passiert war. Vieles blieb an diesem Tag ungesprochen, aber beide Frauen verstanden sich sowieso auf einer anderen Ebene. Beide wussten um das, was geschehen war.

 

Jana konnte in der darauf folgenden Nacht nicht schlafen. Kirsten bekam Besuch von jemandem in der Nacht, der sie in ihre Schranken weisen wollte. Es war der Besetzer Guardians, der sich seiner Behausung beraubt fühlte. Kirsten ist eine starke Frau, sehr geerdet und kann mit geistigen Wesen aus der Anderswelt umgehen. Auch die dunklen Mächte müssen weichen, wenn man mit ihnen arbeitet und sie wegschickt.

Jana war am nächsten Morgen sehr bedrückt, kein Schlaf, ein Gefühl der Leere, ein Herausgerissen sein aus der eigenen Mitte. Zum Glück hatte sie heute selbst einen Termin bei Kirsten. Und Kirsten sah es sofort. Jana fehlte ihre Mitte, sie stand neben sich. Die Ereignisse der letzten Tage hatten bewirkt, dass sich bei Jana eine Gabe entwickelte, eine Gabe des Sehens in sich und in die Tiefen der Seele von anderen Menschen. Sie konnte es nur noch nicht annehmen. Die Klänge und ebenso der Windgong verhalfen Jana wieder in ihre Mitte zu kommen, die neue Gabe anzunehmen und für die Zukunft auch richtig einzusetzen. Wieder einmal war es unendlich wichtig, auch Hilfe als Therapeutin anzunehmen.

Guardian war wichtig für Jana, für Kirsten und für den Umgang mit der geistigen Welt.

Guardian hatte diese Veränderung an dem Tag gespürt, er spürte Jana, spürte dass es ihr nicht gut ging, genau zu dem Zeitpunkt, als Kirsten Jana die Klänge in die Mitte spielte.

Als Jana ihre Mitte wieder hatte, verließ sie auch Guardian. Der Mensch Guardian konnte nun umgehen mit solchen Dingen, annehmen und loslassen, schützen und wegschicken. Und darüber Reden. Er wusste, dass sich auch bei ihm die Veränderung auswirkte, die Verbindung zu Kirsten und Jana bestehen bleiben würde. Und er würde Hilfe annehmen können, er als Therapeut der selbst auch Therapien nötig hatte. Sofort wenn es sein musste.

Jetzt konnte er leben. Er lebte jetzt sein Leben. Welch ein spannendes es doch war und noch sein würde.

 

 

Newsletter Oktober 2006:

Verf. Andrea Polzer

 

Magie ist keine Hexerei - und wie ich dazu gekommen bin

 

Es erscheint mir an dieser Stelle wichtig, darauf hinzuweisen,warum ich mich für "MAGIA" entschieden habe und auch etwas über "MAGIE" zu schreiben.

 

MAGIA ist das italienische Wort für Magie - da diese Domain nicht mehr frei war, hab ich mich für die italienische Variante entschieden, einerseits liebe ich die italienische Sprache, Mentalität und das Land, andererseits ist Magie für mich ein "Zauberwort"

 

MAGIE - der erste Satz vom Großen Brockhaus lautet: "Magie; spätlat. magia von griech.mageia, Lehre der Zauberer, Zauberei, Sammelbegriff für Praktiken, mit denen der Mensch seinen eigenen Willen auf die Umwelt übertragen will, wobei kausale Verknüpfungen zwischen Handeln und dem gewünschten Erfolg nicht dem vorwiegend naturwissenschaftlich geprägten Weltbild entspricht.

 

MAGIE, ein Begriff, der von vielen Menschen unterschiedlich aufgefasst, verstanden, gelebt wird, in den meisten Menschen eine Reihe von Gefühlen weckt. Von diesem Begriff geht auch eine gewisse Faszination aus, etwas Unerklärliches, Verbotenes, Angst vor dem nicht Faßbaren Dingen des Lebens, aus dem es kein Entkommen gibt, wenn man sich einmal darauf eingelassen hat. Wie sagt es schon Goethes Zauberlehrling: "......die Geister, die ich rief, werd`ich nicht mehr los!"

 

MAGIE arbeitet mit Mitteln die der rechten, kreativen und intuitiven Gehirnhälfte entsprechen.Magie ist der bewusste Umgang mit Energie. In uns selbst und in unserer Umwelt, sei sie natürlich oder von Menschen geschaffen.

Die großen Magier in alten Kulturen entsprachen wahrscheinlich viel eher unseren heutigen Naturwissenschaftlern als den bösen Zauberern aus den Märchen. Sie beobachteten ihre Umgebung und zogen aus ihren Wahrnehmungen Schlüsse, um daraus Methoden zu entwickeln, mit deren Hilfe sich das tägliche Leben leichter bewältigen ließ.

Die heilige Hildegard von Bingen ist ein gutes Beispiel dafür, wie wenig Naturkunde und magisches Wissen von der Spiritualität getrennt waren. Sie schaute Gott in mystischer Ekstase und verfaßte Bücher über Kräuterheilkunde und die Macht der Edelsteine. Für sie waren dies nicht getrennte Bereiche, sondern verschiedene Aspekte von Himmel und Erde. Sie erkannte, dass es Gottes Wille war, dass sie, die Analphabetin, ihre Erkenntnisse diktieren solte, da sie immer schwer krank wurde, wenn sie sich aus Bescheidenheit zu weigern versuchte. Ihr Leiden hatte erst dan ein Ende, wenn sie sich ihrer Aufgabe stellte.

In sogenannten primitiven, naiven Kulturen wird sehr sorgsam mit Energie auf den unterschiedlichen Ebenen der Wahrnehmung umgegangen. Die Menschen fühlen sich dort mit allen Wesen verbunden und für die Harmonie im Kosmos mitverantwortlich.

Eine Haltung des Respekts und der liebevollen Verbundenheit erspart den Menschen in angeblich primitiven Kulturen quasi automatisch einiges an psychischen Problemen. Die Kräfte der Natur sind hilfsbereite Brüder und Schwestern, und auch die zornigen und grausamen Elemente erfüllen einen heilsamen Zweck für das Seelenleben: Sie ermöglichen es, Ängste zu benennen und damit fassbar zu machen.

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, mit den Dingen des Lebens umzugehen. Es steht uns daher gar nicht zu, eine davon für die einzig richtige zu halten. Jede Weltanschauung ist ein willkürlich gewähltes Denksystem, und es steht uns frei, jederzeit in ein anderes zu wechseln, wenn uns das bisher angewandte nicht mehr nützt.

Flexibilität heisst das Zauberwort, das uns die Fülle der Möglichkeiten unseres geistigen Potentials erschließt. Es geht hier nicht um ein Entweder-Oder, es fasziniert das Sowohl-Als auch.

In unserer Vorstellungskraft liegt der Schlüssel, der uns alle Türen öffnet, auch in der sogenannten alltäglichen Wirklichkeit. Was wir uns nicht vorstellen können, können wir auch nicht erreichen, in der Realität manifestieren.

Unsere Gedanken formen unsere Realität. Das was ich von mir denke bin ich. Wir müssen uns mit der Vorstellung anfreunden, dass wir die Schöpfer unserer eigenen Realität sind, verantwortlich für alles, was wir erleben und wie wir damit umgehen.

Zum Glück kehrt auf dem Umweg über die Physik heute auch die Magie in unser Leben zurück.

In Experimenten der Quantenmechanik hat sich nämlich herausgestellt, dass der Beobachter eines Versuchs, seine Vorstellungen und Erwartungen zu Bestandteilen des Experiments werden lässt und das Resultat entscheidend beeinflusst wird. Das geht so weit, dass jeder Forscher exakt das Ergebnis erhält, das er erwartet.

Es überrascht nicht, dass immer mehr Menschen sich heute auf die Suche nach einem Ausweg aus dem Schlamassel machen, da sie die Erfahrung gemacht haben, dass es ihnen nicht genügt, nur materielle Dinge anzuhäufen und Statussymbole zu sammeln. Zu einem vollen, reichen Menschenleben gehört mehr.

Ein guter Anfang könnte darin bestehen, das ganzheitliche Denken wieder mehr zu schulen und auch das Potential der rechten, kreativ-intuitiven Gehirnhälfte stärker zu entfalten.

Dafür liefert uns die Rückbesinnung auf die magischen Techniken unserer Vorfahren und die Beschäftigung mit Kulturen, die sich bis heute ein magisches Weltbild erhalten haben, geeignete und wunderbare Werkzeuge, um mit unseren eigenen Energiepotentialen bewusst und sinnvoll umzugehen.

Es gibt viel zu lernen. Aber es ist ein sehr lustvolles, spielerisches Lernen in der rechten Hemisphäre.

.....

Tipps:

In einer Umgebung, in der Sie sich nur für kurze Zeit aufhalten, wie z.B. in einem Hotelzimmer, genügt es, einige Male kräftig in die Hände zu klatschen. Sie entstören damit den Raum, sowohl in Bezug auf seine Geschichte, als auch Erdstrahlen betreffend.

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Laute, scharfe Geräusche sind ganz allgemein ein gutes Mittel, "böse Geister" zu vertreiben. Denken Sie an das Aperschnalzen und anderes lautstarkes Brauchtum. Auch das Böllerschießen und Glockenläuten dient diesem Zweck.

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Zwischen den Händen lässt sich Wasser aufladen, das Ihnen zu Gesundheit und Wohlergehen verhilft. Lassen Sie es sich zur täglichen Gewohnheit werden, energetisiertes Wasser zu trinken. Sie brauchen dazu nur Ihre Hände und liebende Gedanken, mentale Bilder, liebevolle Worte. Oder Sie stellen das Wasserglas auf ein geschriebenes Wort: z.B. Liebe, Freude, Friede, Heilung.......

Schon ist das Wasser energetisiert und besitzt eine höhere Schwingung - ist ein Heilwasser.

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In allen Kulturen gibt es in unterschiedlichen Varianten das Handauflegen, das jeder von uns ohnehin ganz unwillkürlich einsetzt, wir halten uns den schmerzenden Kopf oder Bauch. Noch effektvoller ist es, dabei zu summen. Sie erzeugen und verstärken in ihrem Körper dadurch Schwingungen. die ihrem System helfen, Blockaden aufzulösen und Energie wieder fließen zu lassen. Schmerz ist immer die Folge von gestörtem Energiefluss, je entspannter Sie sind, desto weniger leiden Sie.

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Magie ist keine Hexerei - lassen sie sich verführen, tauchen Sie ein in die magische Welt.

 

Text teilweise aus:

Magie ist keine Hexerei (vom bewussten Umgang mit Energie)

Eva Ulmer-Janes

 

 

© 2006, Andrea Polzer